ReitKultur 7 – Vom Vertrauen zur Versammlung

ReitKultur 7 – Vom Vertrauen zur Versammlung

12,90 

Klappenbroschur, Format  20,5 cm x 26 cm

96 Seiten

ISBN 978-3-95847-207-5

Lieferbar

 

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Beschreibung

Inhalt ReitKultur  7

Wir brauchen Gefolgschaft, keine Unterwürfigkeit!

Professor Ulrich Schnitzer plädiert dafür, das natürliche Verhalten der Pferde für ihre faire Ausbildung zu nutzen und Reitpferden ein führendes Leittier zu sein. Bei Stuten ist das manchmal nicht so einfach …

 

10 FAQs … zur Lebensversicherung zwischen Pferd und Mensch

Vertrauen heißt, sich aufeinander verlassen zu können. Loslassen zu können. Bianca Rieskamp findet in der ursprünglichen Heeresdienstvorschrift H.Dv.12 die Reit­vorschrift in Reinstform, wie wir beim Reiten über Sicherheit und Freiheit auch zum Vertrauen kommen.

 

Ziemlich beste Freunde
Das Vertrauen zu und von unserem Pferd ist der Schlüssel zur Dressurharmonie. Selten wird das so sichtbar wie auf Gut Rosenhof bei Anja Beran. Wie sonst könnten Pferde aus aller Welt, die der Ausbilderin beim Einzug viele Päckchen Sorgen vor die Füße legten, in schönsten klassischen Lektionen strahlen?

 

Vor Beziehung kommt Erziehung

Sibylle Wiemer stöbert im Bücherschrank nach den Partnertipps der Alten Meister – und fragt sich, ob Selfies schmusender Frauen und Pferde der Inbegriff der guten Paarbeziehung sind.

 

Individuell ausbilden – 5 Fallstudien

Das Pferd weist den Weg
„Swan hat mich etwas elementar Wichtiges gelehrt: Auch das beste Pferd kann man nur dann ausbilden, wenn sein Geist erreichbar ist; wenn es ansprechbar und entspannt bleibt“, beschreibt Bent Branderup sein sensibelstes Pferd, das erst vertrauen lernen musste.

 

Herold des humanen Umgangs mit Pferden
Von dieser Reiterpersönlichkeit können wir für die feine Dressur viel lernen: Baron Johann Christoph von Regenthal, der 1709 Oberbereiter der Spanischen Hofreitschule wurde und dort die Ausbildung von Sicherheit, Freiheit und Liebe einführte.

 

Pferde mit allen Sinnen lesen – die Biologie von Verstehen und Missverstehen
Wir sehnen uns nach einem harmonischen Umgang mit Pferden – und erleben so
oft nur Frustration und Resignation. Verhaltensforscherin Dr. Ursula Pollmann deckt die typischen Missverständnisse auf und gibt Tipps zur Vorbeugung.

 

Die Angst der Pferde vor dem Reiter

Angst ist der Feind der guten Ausbildung – und wird doch häufig bewusst oder unbewusst als Mittel eingesetzt, um Pferde gefügig zu machen. Dr. Kathrin Kienapfel und Dr. Margit Zeitler-Feicht über die Signale und die Korrektur der Angst.

 

Beziehungskrisen vertrauensvoll meistern
Wie nutzen wir Krisen, um mit unseren Pferden zusammen zu wachsen? Und warum sollten wir Situationen suchen, in denen unsere Beziehung auf die Probe gestellt wird? Trainerin Yvonne Gutsche erklärt, warum die Beziehung fürs Leben immer neue Herausforderungen braucht.

 

Equizentriert ausbilden: Wie aus Vertrauen die Versammlung entsteht

Die gute Beziehung ist das Fundament für Versammlung, Tragfähigkeit und Balance des Reitpferdes. Sonja Weber verbindet die klassischen Ausbildung nach der Légèreté mit der klassischen Verhaltensbiologie – und zeigt, warum das Pferd im Training mitreden darf.

 

Vom Raubtier zum Ritter –
mit mentaler Stärke
„Gib deinem Pferd Wurzeln und verleih ihm Flügel“, lehrt Dr. Tuuli Tietze in ihrer Charakterschule für Reiter. Und beschreibt, wann ein Pferd sich uns freudvoll anschließt oder lieber die Flucht ergreift.

 

Die Pferd-Mensch-Symbiose zwischen pragmatischem Respekt und dem Geschäftsmodell Dominanz

„Aus bedingungsloser Anpassung an das Pferd erwächst maximale Einwirkung – physisch wie psychisch“, findet Reitmeister Eberhard Weiß. Tricks und lächerliches Dominanztheater greifen für ihn zu kurz, weil Pferde solche Spielchen durchschauen.

 

Was würden alte Meister sagen, wenn …

sie modern bewaffnete Reiter unterrichten müssten, denen es an Reitertakt, Gefühl und Vertrauen ins Pferd mangelt? Und die von A wie Ausbindezügel bis Z wie Zwangsmethode aufrüsten, statt eine friedliche Beziehung zu pflegen. Anna Eichinger im Dialog mit Pluvinel , Guérinière und Steinbrecht.